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Der Blick in den Spiegel der Seele

Obwohl die Homöopathie von ihren Kritikern noch immer als Placebo-Effekt abgetan wird…

… nimmt das Interesse an der Homöopathie ständig zu. Immer mehr Menschen lassen sich, ihre Familie, ihre Pferde und andere Haustiere homöopathisch behandeln. Die zahlreichen Behandlungserfolge bei Tieren lassen sich zudem kaum mit der Einbildungskraft der Vierbeiner oder dem Glauben an die Arzneiwirkung der homöopathischen Kügelchen erklären

Was ist also dran an der Homöopathie, was kann sie leisten, wie funktioniert sie?

Mit dem wachsenden Interesse an der Homöopathie, nimmt auch die Zahl der Handbücher für die homöopathische Selbstbehandlung von Mensch und Tier ständig zu. Bedauerlicherweise steht der Leser dennoch oft mit weitaus mehr Fragen als Antworten vor diesen Büchern wenn es um die konkrete Anwendung geht.  

Zudem vermitteln die meisten dieser Bücher den Eindruck, homöopathische Arzneien seien vollkommen risikolos anzuwenden, da sie  keine Nebenwirkungen zeigen würden.

Sicher kann man hier nicht im herkömmlichen Sinne von Nebenwirkungen sprechen, die tiefe der Wirkung homöopathischer Arzneien auf den Organismus wird jedoch häufig vollkommen unterschätzt.

 So fühlen sich viele Tierhalter ermutigt, auch ohne tieferes Verständnis, selbst  bei chronischen Beschwerden eigene Behandlungsversuche zu unternehmen. Sicherlich ungewollt, aber leider nicht selten verschlimmern Sie so die Beschwerden ihrer geliebten Vierbeiner. 

Was die Homöopathie leisten kann, wie sie funktioniert und vor allem wie auch Laien verantwortungsvoll mit der Homöopathie umgehen und Ihren Tieren sicher helfen  können wird das Thema dieser Artikelreihe zur Homöopathie für Pferde sein. Zudem erhalten Sie eine Anleitung für die Homöopathische Stallapotheke und zur ersten Hilfe bei Verletzungen und anderen akuten Erkrankungen. 

 

Hahnemann war Arzt, Apotheker und Chemiker, mehrerer Fremdsprachen mächtig und ein ausgesprochen neugieriger und kritischer Geist.  

Aus seiner Zeit stammt der Begriff  „Roßkur“, da sich seine Arztkollegen gern damit rühmten dem einen oder anderen Patienten eine gehörige Dosis Merkur(Quecksilber) oder andere nicht gerade ungiftige Substanzen zu verabreichen, um dem Übel zu Leibe zu rücken. Auch wurde gern zur Ader gelassen und nicht selten  wurde dabei übertrieben. So wandte sich Hahnemann in der Erkenntnis, das er mit diesen Methoden den Patienten mehr Leid als Hilfe angedeihen ließ, zunächst ganz von der Heilkunst ab und lebte von Übersetzungen und verschiedenen Lehraufträgen. 

Bei der Übersetzung eines medizinischen Fachartikels stolperte er über einen Artikel, in dem die Heilung der Malaria(Wechselfieber), durch die Rinde des Chinabaumes,  auf die Gerbsäure in der Rinde zurückzuführen sei. Als Arzt und Apotheker schien ihm diese Erklärung eher fragwürdig zu sein. In seiner Neugierde nahm er selbst einen Aufguß dieser Rinde zu sich und fand sich, zu seiner Überraschung, von wechselfieberartigen Symptomen heimgesucht. 

Was hatte das zu bedeuten? Die Heilungserfolge waren durchaus beeindruckend. Da erinnerte sich Hahnemann an einen Satz des  Griechen Hippokrates, in dem es hieß, daß Gleiches durch Ähnliches geheilt werden könne. Auch Paracelsus hatte davon gesprochen.

Könnte damit gemeint sein, daß eine Arznei, die einem gesunden Menschen Krankheitssymptome zufügen kann, in dem Fall, wo der Mensch an einer Krankheit mit sehr ähnlichen Symptomen leidet, ihm zur Gesundung verhelfen kann?

Sollte sich diese These bestätigen, so wäre dies ein völlig neuer Ansatz in der Medizin. Gemessen an den  Ergebnissen bei der Malaria-Behandlung, sogar ein sehr Erfolgversprechender!

So begann Hahnemann mit seinen Studien und Selbstversuchen und fand diesen Grundsatz immer wieder bestätigt. Die Arznei mußte nur in der Lage sein, Symptome zu erzeugen, die den Symptomen des Kranken ähnlich genug waren, um Heilung bewirken zu können. Die Symptome mußten jedoch den gesamten Zustand des Patienten, seine allgemeinen, körperlichen, emotionalen und geistigen Befindlichkeiten wiederspiegeln um eine dauerhafte Heilung zu erzielen. 

Auf dieser Erfahrung und diesem Heilungsprinzip basiert die ganze Homöopathie. Da Arzneisubstanzen mit giftigen Wirkungen sehr heftige Symptome verursachen können, fing Hahnemann an die zu prüfenden Substanzen zu verdünnen. Dabei machte er die Entdeckung, daß die so verdünnten Substanzen in der Wirkung abnahmen. Hingegen zeigten die gleichfalls bei jeder Verdünnung verschüttelten Substanzen in der Arzneimittelprüfung unzweifelhaft deutlichere und nicht weniger intensive Symptome, ohne jedoch körperliche Schäden zu verursachen.

Auch bei der Verabreichung der Arzneien zur Heilung des Patienten bewirkten die potenzierten (verdünnt und verschüttelt) Arzneien eine sanftere und nachhaltigere Heilung.

Dieses sind die Grundpfeiler der Homöopathie. Auf den ersten Eindruck mag es so erscheinen, als sei die Homöopathie gar nicht so schwer, man brauche nur die passende Arznei zu finden und schon wird der Patient gesund. Das ist im Prinzip auch richtig, nur leider gibt es weit über 1000 homöopathische Arzneien und es gilt, die für den Patienten individuell passende Arznei heraus zu finden. 

Zudem ist bei der Begleitung eines Patienten im Heilungsverlauf  unendlich viel zu beachten, richtig einzuschätzen und dementsprechend zu verfahren. Besonders bei chronischen Erkrankungen ist daher von der Behandlung durch einen Laien dringend abzuraten. 

Erinnern wir uns an die Erfahrungen, die Hahnemann  mit der Chinarinde gemacht hat und später mit potenzierten Arzneien. Zunächst wurde er durch die Arznei „krank“, zumindest zeigte er Krankheitszeichen, die durch die Arznei hervorgerufen wurden, und das geschieht selbst bei den potenzierten Arzneien schon nach wenigen Gaben. Falsch angewandt (z.B. zu häufig verabreicht) können homöopathische Arzneien also durchaus Krankheitssymptome hervorrufen. Es handelt sich also keineswegs um harmlose Arzneien. Aber woran liegt das, wenn doch eigentlich nichts drin ist?

Aus Sicht der modernen Wissenschaft gibt es bisher keine endgültige Erklärung für die Wirkungsweise der Homöopathie.

Unzählige Erfahrungen aber auch wissenschaftliche Untersuchungen konnten die Wirkung jedoch eindeutig belegen. 

Auch der Magnetismus ist bis heute nicht erklärt, nur bezweifelt niemand seine Wirkung, denn seine Existenz ist leicht sichtbar zu machen.    Was die Wirkung der Homöopathie betrifft, ist sie am besten an der Wirkung auf den Patienten zu erkennen. Ich möchte Ihnen daher einen Fall schildern, der sowohl das Prinzip, als auch die Wirkung sehr schön verdeutlicht.

Das Ähnlichkeitsprinzip

Ähnliches ist durch
Ähnliches zu heilen,
so lautet das Heilungsprinzip der Homöopathie, wie es von seinem Begründer Dr. Samuel Hahnemann  vor  200 Jahren formuliert wurde. Doch diese Erkenntnis ist wesentlich älter. Bereits der griechische Philosoph Hipokrates hatte dieses Heilungsprinzip formuliert und selbst in den so genannten “Veden” (Schriften aus den Frühkulturen des Industeltas) finden sich Hinweise auf dieses Heilungsprinzips. 

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